Zertifizierungen & Nachhaltigkeitssiegel

Wir orientieren uns an folgenden, aus unserer Sicht anerkannten und international akzeptierten, Siegeln:

  • MSC: Marine Stewardship Council
  • ASC: Aquaculture Stewardship Council
  • Naturland
  • Bio-Siegel
  • ASMI: Alaska Seafood Marketing Institute
  • Global G.A.P.
  • Friend of the Sea
  • IRF: Island Responsible Fisheries
  • Seafood from Norway

MSC (MARINE STEWARDSHIP COUNCIL)

MSC steht für Fische und Meeresfrüchte aus nachhaltigem Wildfang – für den Schutz der Meere und einen nachhaltigen Fischgenuss. Fischereien können sich um das Siegel bewerben und müssen in einer unabhängigen, wissenschaftlichen Bewertung beweisen, dass die in Kooperation mit Wissenschaftlern, Fischereiexperten und NGOs entwickelten Standards für nachhaltige Fischerei und für die Rückverfolgbarkeit von Fischerzeugnissen eingehalten werden. Der Standard basiert auf diesen drei Grundsätzen: 1. Schutz der Bestände; 2. Minimale Auswirkungen auf das Ökosystem; 3. Effektives und verantwortungsvolles Management der Fischerei.

Mehr Infos: www.msc.org

ASC (AQUACULTURE STEWARDSHIP COUNCIL)

Das ASC-Logo garantiert, dass bei der konventionellen Aufzucht und Verarbeitung von Fisch und Meerestieren in Aquakulturbetrieben strenge Vorschriften im Bereich der Umwelt- und Sozialstandards eingehalten wurden. Es bestehen Richtlinien für die 12 häufigsten Zuchtarten. Dabei darf u.a. die Zucht die regionale Biodiversität nicht negativ beeinträchtigen. Mangroven und wichtige Lebensräume von Meerestieren müssen geschützt, die Verschmutzung reduziert und der Missbrauch von Antibiotika verhindert werden. Auch Sozialstandards wie Sicherheit am Arbeitsplatz und faire Arbeitsbedingungen sind Pflicht.

Mehr Infos: www.asc-aqua.org

NATURLAND WILDFISCH

Nachhaltige Fischerei gemäß Naturland beinhaltet die ökologische, die soziale und die ökonomische Dimension. Ökologische Nachhaltigkeit einer Fischerei bedeutet, dass sowohl die Bestände der wirtschaftlich  relevanten Spezies in ihrem Bestand, als auch die anderen Komponenten des Ökosystems erhalten bleiben. Zudem werden besonders hochwertige, gesunde Fischereierzeugnissen für die Zukunft gesichert, die weder durch Umwelteinflüsse noch durch kritische Verarbeitungspraktiken beeinträchtigt sind. Nachhaltigkeit einer Fischerei im sozialen Sinn erfordert, dass die beschäftigten Personen gerechte Arbeitsbedingungen vorfinden, und dass die anderen Mitglieder der Gemeinschaft nicht in ihren Lebensumständen beeinträchtigt werden. Nachhaltigkeit einer Fischerei im ökonomischen Sinn bedeutet, dass die Vermarktung der Fischereierzeugnisse stabile, von gegenseitiger Verantwortung geprägte Beziehungen zwischen den Gliedern der Wertschöpfungskette fördert. Das Naturland Wildfisch Zeichen zeigt die Einhaltung dieser Prinzipien an.

NATURLAND

Als Pionier der Ökologischen Aquakultur bietet Naturland seit 1996 eine Antwort auf die verschiedenen Problemfelder konventioneller Aquakulturen. Die Naturland Richtlinien für Ökologische Aquakultur regeln die Zucht nach ökologischen Prinzipien. Im Mittelpunkt  der Richtlinien stehen:

  • Sorgfältige Auswahl der Standorte für die Anlagen, Schutz der umliegenden Ökosysteme
  • Vermeidung von Konflikten mit anderen Ressourcennutzern (z.B. Fischern)
  • Tiergerechte Besatzdichten
  • Kein Einsatz von Chemie, z.B. beim Schutz der Netzgehege vor Algenbewuchs
  • Einsatz natürlicher Heilmittel und Behandlungsmethoden
  • Pflanzliche Futtermittel aus der Ökolandwirtschaft
  • Fischmehl und -öl im Futter aus der Verarbeitung von Speisefischen, um marine Ressourcen zu schonen (keine Fischerei eigens zu Futterzwecken)
  • Kein Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen, weder beim Futter, noch beim Besatz
  • Weiterverarbeitung nach Ökologischen Richtlinien

FRIEND OF THE SEA

Friend of the Sea ist einer unabhängige, gemeinnützige Organisation, der Mission den Beitrag zu gesunden Weltmeeren ist. Friend of the Sea ist das einzige Programm in der Welt, das nur ein Siegel hat, um Produkte von nachhaltigen Fischereien und Aquakutur mit verringerten Auswirkungen auf Umwelt zu identifizieren. Es ist das mengenmäßig weltweit führende Fisch-Label. Es gibt klare FOS-Kriterien und Standards zur Anerkennung und Zertifizierung.

EU-BIO-SIEGEL

Bei der Erzeugung von Bio-Produkten  nach den Kriterien der EU-Öko-Verordnung (sowie der Anbauverbände Bioland, Naturland usw.) steht der Aspekt der ökologischen Nachhaltigkeit im Fokus: die Erhaltung von Fruchtfolgen und der Einsatz von Humus, um die Bodenfruchtbarkeit zu fördern, die Schonung des Grundwassers, die Förderung der natürlichen Artenvielfalt sowie der Verzicht auf den Einsatz von Gentechnik. Auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel sowie auf mineralische Stickstoffdünger wird verzichtet. Auch artgerechte Tierhaltung ist geregelt. So sind z. B. Antibiotika oder Leistungsförderer verboten, Kontakt zu Artgenossen, Auslauf, frische Luft hingegen Vorschrift.

Mehr Infos: www.bio-siegel.de

 

IRF

Nachhaltigkeitssiegel basierend auf  FAO- und ISO Richtlinien.  Zusammen mit „Island Responsible Fisheries (IRF)“ wurde ein eigens, natürliches Zertifizierungsprogramm entwickelt. Das IRF-Programm entspricht allen international gültigen Standars, Richtlinien und Übereinkommen. Für die Zertifizierung ist eine unabhängige Zertifizierungsbehörde (Global Trust Certification) zuständig.

ASMI (ALASKA SEAFOOD MARKETING INSTITUTE)

Das Alaska Seafood Marketing Institute (ASMI) mit Sitz in Juneau vertritt  Alaskas Fischereiindustrie weltweit durch generische Marketingprogramme. Dabei steht die Idee einer nachhaltigen  Fischerei, der Schutz der Natur und der Erhalt der wilden Fischbestände Alaskas im Mittelpunkt. Die zentralen Prinzipien sind wild, natürlich, nachhaltig.

PRINZIPIEN DER FISCHEREI

WILD

Alaska steht für unberührte, ursprüngliche Natur. Der nördlichste Bundesstaat der USA wird umschlossen von den rauen Fluten des Nord Pazifiks und Bering Meeres. Diese sauberen Ozeane sind Lebensraum für zahlreiche wildlebende Fischbestände, allen voran natürlich Alaska Wildlachs und ecHter Alaska Seelachs.

NATÜRLLICH

In den Gewässern um Alaska gibt es über 40 Meeresschutzgebiete mit einer Gesamtgröße von fast einer Million Quadrat-Seemeilen. Ohne den Einfluss des Menschen, ernähren sich die Fische hier ausschließlich von natürlichen Nahrungsquellen und wachsen in ihrem angestammten Lebensraum auf.

NACHHALTIG

Für die Fischerei in Alaska steht der Schutz der Natur und ihrer Ressourcen an oberster Stelle und ist schon in der Staatsverfassung offiziell festgeschrieben. Durch die strenge Regulierung der Fangmenge und ein striktes Bestandsmanagement wird sichergestellt, dass die Schätze der Ozeane für die Zukunft bewahrt werden.

Um dies zu kontrollieren, berechnen die Behörden jedes Jahr aufs Neue die tatsächlich erlaubte Fangmenge TAC (Total Allowable Catch) sowie die biologisch verantwortbare Fangmenge ABC (Allowable Biological Catch). Die TAC darf die ABC nicht überschreiten und bleibt in Alaskas Fischereien immer weit unter diesem Wert. So wird das biologische Gleichgewicht sichergestellt und die Bestände bleiben gesund.

NORWEGIAN SEAFOOD COUNCIL

Wir sind die weltweit größte gemeinsame Vertretung der norwegischen Fischindustrie. Mit tausendjähriger Fischereitradition ist Norwegen heute der zweitgrößte Seafood-Exporteur der Welt. Höchste Qualität, strengste Kontrollen und vorbildliche Nachhaltigkeit sind die Säulen des Erfolgs. Das Norwegian Seafood Council (NSC), gegründet 1991 vom Fischereiministerium, hat seitdem die Aufgabe, diese Einzigartigkeit zu vermitteln. Jährlich führt das NSC eine Vielzahl von Aktivitäten im Bereich Informationsarbeit, Analyse, Marktüberwachung und Marketing durch. Das NSC hat seinen Hauptsitz in Tromsø, 600 km nördlich des Polarkreises, und Vertretungen in den 12 wichtigsten Seafood-Märkten, darunter Deutschland. Finanziert wird das NSC durch eine gesetzlich geregelte Abgabe der norwegischen Fischereibetriebe.

IFS

IFS Food Higher Level / Cash & Carry und Großhandel Higher Level
Der IFS Food-Standard ist ein von der GFSI (Global Food Safety Initiative) anerkannter Standard für die Auditierung von Lebensmittelherstellern. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Lebensmittelsicherheit und der Qualität der Verfahren und Produkte.
Vorteile IFS:

  • Beim IFS geht es um Prozessoptimierung für höchste Qualität & Sicherheit
  • Möglichkeit die Vorgaben an das Unternehmen anzupassen und individuell zu implementieren
  • Unternehmen legen ihren Fokus immer mehr auf Qualität, Lebensmittelsicherheit und Kundenzufriedenheit
  • Wettbewerbsvorteil
  • Kundenbindung
  • Verstärkung des Kundenvertrauen
  • Sicherung des Unternehmensrufs als Hersteller sicherer und qualitativ hochwertiger Produkte
  • Bessere Verständigung zwischen Management in Bezug auf Produkte, Vorgehensweisen,  Regeln, Dokumentationen, etc.
  • Definition und Dokumentation von Prozessen
  • Überwachung der Einhaltung der Lebensmittelvorschriften ist gewährleistet
  • Reduzierung des Bedarfs an Kundenaudits
  • Hohe Transparenz
  • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

 

Der Wunsch und die Forderung nach Sicherheit im Lebensmittelbereich nehmen stetig zu!
Verbraucher und Behörden stellen hohe Ansprüche an die Qualität von Lebensmitteln und fordern Transparenz und Rückverfolgbarkeit!
Die Verantwortung liegt bei allen Stufen in der Lebensmittelkette.
IFS bietet die Möglichkeit die Anforderungen zu dokumentieren und erfüllen zu können!